zu Eistau von Ilja Trojanov.

1f343   Anstrengender Beginn. Sehr, sagen wir, informationslastig, aber mitteilungsarm, ein homofaberiger Stil. Dann aber, wenn man inzwischen endlich doch weißer Mann geworden ist :), mitreißend!  Beobachtungen von sorgloser bis respektloser Zerstörung der Natur. Bewegter Beobachterstandpunkt: ein Kreuzfahrtschiff Im Südpool. Umbewogen scheinender, aber vor Wut siedender  Beobachter: ein eiskundiger Geologe mit Sommerjob als Naturführer. Der Roman beschreibt eine beunruhigende mytopische Zeitschmelze, bei der nacheinander die menschlichen Beziehungen untereinander und zur Natur unverbindlich, unpassend und  beliebig werden oder abbrechen. Extrembeispiele: misslungene Rettung von Pinguineiern und eine medienwirksamen Show zur Rettung der Natur auf bedrohtem Südpoleis. Ein Buch, das, wie es so schön heißt, schaudern macht…

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